Veranstaltungen

München, Oktober 2015

Veranstaltungsbericht: Medientage München

VG Media diskutiert faire Rahmenbedingungen für die Medienvielfalt in Deutschland und Europa

Auf den diesjährigen Münchener Medientagen diskutierten Vertreter von Medien und Politik auf Einladung der VG Media aktuelle medien- und urheberrechtspolitische Themen. Moderiert von Antje Müller-Diestel nahmen an diesem Gespräch Dr. Carsten Brosda, Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien, Ansgar Heveling MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Kultur und Medien, Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer/Programmdirektor Radio/Tele FFH und Beirat der VG Media und Dr. Eduard Hüffer, Geschäftsführer der Aschendorff Medien GmbH & Co. KG und Beirat der VG Media, teil.

Zu Beginn begrüßte Maren Ruhfus, Geschäftsführerin der VG Media, die Zuhörer und wies auf die in der Urheberrechts- und Medienpolitik anstehenden Entscheidungen in Deutschland und Europa hin. Es komme nun darauf an, die Zuständigkeiten zu klären und abgestimmte Regelungen zu finden. Maren Ruhfus kündigte an, dass sich die VG Media deshalb zukünftig intensiver im europäischen Dialog – auch vor Ort in Brüssel – einbringen und sich an der Seite ihrer Partner für „faire Rahmenbedingungen für die Medienvielfalt in Deutschland – und Europa“ engagieren wolle.

V.l.n.r.: Dr. Eduard Hüffer, Maren Ruhfus, Dr. Carsten Brosda, Antje Müller-Diestel, Ansgar Heveling MdB, Hans-Dieter Hillmoth
V.l.n.r.: Dr. Eduard Hüffer, Maren Ruhfus, Dr. Carsten Brosda, Antje Müller-Diestel, Ansgar Heveling MdB, Hans-Dieter Hillmoth.

Brüssel, 17. Juni 2015

Veranstaltungsbericht

Die Bedeutung von Leistungsschutzrechten für die europäische Medienvielfalt

Die Gesellschaft zur Verwertung der Urheber- und Leistungsschutzrechte von Medienunternehmen mbH (VG Media) lud am Mittwoch, den 17. Juni 2015, zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Die Bedeutung von Leistungsschutzrechten für die europäische Medienvielfalt“ in die Bayerische Landesvertretung nach Brüssel.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Repräsentantin der bayerischen Landesvertretung, Frau Dr. Lucie Merkle, hob die Geschäftsführerin der VG Media, Maren Ruhfus, in ihrer Begrüßungsrede die wirtschaftliche Bedeutung der Leistungsschutzrechte für die privaten TV- und Hörfunksender sowie Presseverleger hervor. Sie machte deutlich, dass Werkmittler maßgeblich zur Förderung der Kreativität und zum Erhalt der Medien- und Meinungsvielfalt beitragen. TV- und Radio-Sender sowie Presseverlage sorgten nicht nur für die Zusammenstellung der Inhalte, für deren Distribution und auch für die Einordnung von Informationen, Nachrichten, Kultur und Unterhaltung, sondern gewährleisteten gleichzeitig auch die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen der zahlreichen Kreativen, die sie in ihren Unternehmen beschäftigen.

v.l.n.r:  Dr. Matthias Kirschenhofer, Detlef Kuschka, Julia Reda MdEP, Maren Ruhfus, Dr. Lucie Merkle, Christoph Keese, Sabine Verheyen MdEP, David Wood
v.l.n.r: Dr. Matthias Kirschenhofer, Detlef Kuschka, Julia Reda MdEP, Maren Ruhfus, Dr. Lucie Merkle, Christoph Keese, Sabine Verheyen MdEP, David Wood
Photo: © Lander Loeckx

22. April 2015

Veranstaltungsbericht

Der Gesetzgeber zwischen Pflicht und Kür

Die Geschäftsführerin der VG Media, Maren Ruhfus, begrüßt die Gäste.
Die Geschäftsführerin der VG Media, Maren Ruhfus, begrüßt die Gäste.

Die Gesellschaft zur Verwertung der Urheber- und Leistungsschutzrechte von Medienunternehmen mbH (VG Media) und der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) hatten am 22. April 2015 Abgeordnete sowie Branchenvertreter nach Berlin in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft eingeladen, um unter dem Titel „Die Verwertungsgesellschaftenrichtlinie – Der Gesetzgeber zwischen Pflicht und Kür“ in zwei Panels über die nationale Umsetzung der Richtlinie und die Beteiligung von Sendeunternehmen an der Privatkopievergütung zu diskutieren. 

Die Geschäftsführerin der VG Media, Maren Ruhfus, hob in ihrer Begrüßung die Rolle der EU als Taktgeber der Reformen im Urheber- und Medienrecht hervor und forderte die deutsche Politik auf, Signale von dort nicht nur aufzugreifen, sondern auch eigene Akzente zu setzen, wie beispielsweise bei der Beteiligung der Sendeunternehmen an der Privatkopievergütung.

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