Veranstaltungen

Brüssel, 17. Juni 2015

Veranstaltungsbericht

Die Bedeutung von Leistungsschutzrechten für die europäische Medienvielfalt

Die Gesellschaft zur Verwertung der Urheber- und Leistungsschutzrechte von Medienunternehmen mbH (VG Media) lud am Mittwoch, den 17. Juni 2015, zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Die Bedeutung von Leistungsschutzrechten für die europäische Medienvielfalt“ in die Bayerische Landesvertretung nach Brüssel.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Repräsentantin der bayerischen Landesvertretung, Frau Dr. Lucie Merkle, hob die Geschäftsführerin der VG Media, Maren Ruhfus, in ihrer Begrüßungsrede die wirtschaftliche Bedeutung der Leistungsschutzrechte für die privaten TV- und Hörfunksender sowie Presseverleger hervor. Sie machte deutlich, dass Werkmittler maßgeblich zur Förderung der Kreativität und zum Erhalt der Medien- und Meinungsvielfalt beitragen. TV- und Radio-Sender sowie Presseverlage sorgten nicht nur für die Zusammenstellung der Inhalte, für deren Distribution und auch für die Einordnung von Informationen, Nachrichten, Kultur und Unterhaltung, sondern gewährleisteten gleichzeitig auch die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen der zahlreichen Kreativen, die sie in ihren Unternehmen beschäftigen.

v.l.n.r:  Dr. Matthias Kirschenhofer, Detlef Kuschka, Julia Reda MdEP, Maren Ruhfus, Dr. Lucie Merkle, Christoph Keese, Sabine Verheyen MdEP, David Wood
v.l.n.r: Dr. Matthias Kirschenhofer, Detlef Kuschka, Julia Reda MdEP, Maren Ruhfus, Dr. Lucie Merkle, Christoph Keese, Sabine Verheyen MdEP, David Wood
Photo: © Lander Loeckx

22. April 2015

Veranstaltungsbericht

Der Gesetzgeber zwischen Pflicht und Kür

Die Geschäftsführerin der VG Media, Maren Ruhfus, begrüßt die Gäste.
Die Geschäftsführerin der VG Media, Maren Ruhfus, begrüßt die Gäste.

Die Gesellschaft zur Verwertung der Urheber- und Leistungsschutzrechte von Medienunternehmen mbH (VG Media) und der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) hatten am 22. April 2015 Abgeordnete sowie Branchenvertreter nach Berlin in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft eingeladen, um unter dem Titel „Die Verwertungsgesellschaftenrichtlinie – Der Gesetzgeber zwischen Pflicht und Kür“ in zwei Panels über die nationale Umsetzung der Richtlinie und die Beteiligung von Sendeunternehmen an der Privatkopievergütung zu diskutieren. 

Die Geschäftsführerin der VG Media, Maren Ruhfus, hob in ihrer Begrüßung die Rolle der EU als Taktgeber der Reformen im Urheber- und Medienrecht hervor und forderte die deutsche Politik auf, Signale von dort nicht nur aufzugreifen, sondern auch eigene Akzente zu setzen, wie beispielsweise bei der Beteiligung der Sendeunternehmen an der Privatkopievergütung.

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